Schloss Lichtenstein

Tourdaten

Länge:9 Kilometer
Gehzeit:ca. 2,5 Stunden
Höhenmeter:430Hm ↑, 430Hm ↓
Anforderung:Trittsicherheit, gute Grundkondition
Einkehr/Übernachtung:Altes Forsthaus, Schloßschenke Lichtenstein, Kiosk am Freibad in Honau

Tourbeschreibung

Wir starten am Parkplatz Traifelberg mit unserer Tour. Von hier aus folgen wir der asphaltierten Straße zum Skilift Traifelberg. Hier geht es zuerst parallel zur Lifttrasse bergauf und dann nach rechts in den Wald. Dem Weg folgend gelangen wir an eine Straße und einen weiteren Wanderparkplatz. Hinter dem Parkplatz geht unscheinbar ein kleiner Weg nach rechts in den Wald. Er ist mit einem großen Schild mit der Aufschrift: “Nur für geübte” markiert. Diesem folgen wir nun bergab.

Der Weg schlängelt sich den Hang hinab in zahlreichen Serpentinen. Er ist leicht ausgesetzt und verlang an vielen Stellen Trittsicherheit. Festes Schuhwerk ist auf jeden Fall nötig. Wir folgen dem Weg immer weiter bis er sich weitet und immer flacher verläuft. Am Ende gelangen wir wieder an einen breiten Fahrweg, welchem wir nach links folgen.

Nun geht es wieder bergauf. Nach kurzer Zeit auf dem Fahrweg geht dieser wieder in einen schmalen Steig über, welcher steil an der Flanke des Albtraufs hinauf zum Schloss Lichtenstein führt. Wir gehen weiter und folgen dem Weg. Immer wieder wird er von umgestürzten Bäumen blockiert, welche wir vorsichtig übersteigen müssen.

Wir gelangen am Gipfel an und erblicken Schloss Lichtenstein vor uns. Das “Märchenschloss Württembergs” aus dem 19. Jahrhundert liegt malerisch direkt an der Kante des Albtraufs und ist weit sichtbar. Am Schloss angelangt haben wir auch den höchsten Punkt unserer Tour erreicht. Wir befinden uns hier auf 817m über Normalhöhennull.

Schloss Lichtenstein kann gegen Eintritt besichtigt werden. In der Umgebung gibt es außerdem einen Waldseilgarten, einen Abenteuerspielplatz und 2 Restaurants, die zum rasten und verweilen einladen (Achtung das Alte Forsthaus hat im Sommer am Montag und Dienstag Ruhetag).

Weiter geht es nun am Schloss und dem Alten Forsthaus vorbei und wir starten unseren Abstieg nach Honau. Es geht wieder steil und in Serpentinen den Albtrauf hinab. Auch hier kann uns der ein oder andere Baum den Weg versperren und wir können unsere Kletterkünste unter Beweis stellen. Den Beginn des Weges zu finden ist nicht ganz einfach, da die Beschilderungen im Gebiet sehr spärlich ausfallen. Wenn wir vor dem alten Forsthaus stehen folgen wir der Straße abwärts bis zur ersten Möglichkeit, bei der es nach rechts weggeht. Rechter Hand liegt nun weiterhin das Forsthaus und wir folgen dem Weg gerade aus, bis wir an der Kante des Albtraufs angekommen sind. Uns sollte hier ein Blick über Honau und die gegenüberliegende Seite des Tales geboten werden. Diesem Weg folgen wir weiter.

Sollte wieder erwartend ein Wegweiser oder Schild auftauchen so folgen wir diesem in Richtung Echaz-Quelle. Am Ende unseres Abstiegs erwartet uns wieder ein Fahrweg welchem wir nach rechts folgen bis wir vor uns eine Forellenzucht sehen. Hier biegen wir wieder rechts ab und folgen dem Weg weiter bis zur Echaz-Quelle.

An der Quelle geht es über eine Brücke und anschließen über ein großes Feld entlang der Echaz in Richtung Honau. Entlang der Hauptstraße folgen wir der Beschilderung in Richtung Freibad Honau. Am Kiosk zur Straße hin kann man hier seine Wasservorräte auffüllen oder eine Kleinigkeit essen. Allerdings startet jetzt der Aufstieg zurück nach oben zum Ausgangspunkt.

Links neben dem Freibad verläuft direkt am Zaun entlang eine Treppe nach oben, diese nutzten wir und am oberen Ende gehen wir nach links weiter. Nach ca. 150m geht es dann nach rechts Weg und weiter in Serpentinen nach oben.

Wir kommen zur alten Zahnradbahnstrecke und gehen hier wieder nach links weiter und müssen ein kurzes Stück wieder absteigen. Bereits nach ca. 300m geht es versteckt nach rechts in den Wald. Achtung man kann den Weg wirklich leicht übersehen und zu weit absteigen. Mir ist es genau so gegangen.

Naja egal, ein paar Extrameter schaden ja nicht. Wir haben die Abzweigung gefunden und gehen dann also nach rechts in den Wald und steigen weiter auf. Wieder in Serpentinen auf einem schmalen Weg geht es steil aufwärts zurück auf den Albtrauf.

Oben angekommen gehen wir nach rechts weiter und folgen dem Weg entlang der Kante. Entlang des Weges können wir rechter Hand immer wieder aus dem Wald hinaus auf Honau und das Schloss Lichtenstein blicken. Viele Felsvorsprünge laden zum Rasten und Sonnenbaden ein. Achtung es geht steil und tief hinunter. Man sollte schon etwas schwindelfrei sein, wenn man sich hier vor an die Kante begibt.

Wenn wir die Aussichtsfelsen hinter uns gelassen haben kommen wir an eine Weggabelung. Hier können wir uns entscheiden, ob wir den Locherstein (795Hm) überschreiten wollen oder an seiner Westflanke entlangwandern möchten. Ich entschied mich für die Wanderung entlang der steilen Felswand.

Der Weg entlang der Felswand mündet in eine Straße an einem Turm und wir folgen der asphaltierten Straße durch das Wohngebiet am Traifelberg zurück zum Ausgangspunkt am Parkplatz in Traifelberg.

Die Route auf Komoot

Umgebungskarte

Bilder

Mein Name ist Max Vaihinger. Ich bin 1995 geboren und möchte euch hier mit auf meine Abenteuer nehmen.