Landsberger Hütte

Tourdaten

Länge:ca. 14 Kilometer
Gehzeit:ca. 5 Stunden
Höhenmeter:220Hm ↑, 850Hm ↓
Anforderung:Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auf kurzen Passagen
Einkehr/Übernachtung:Gundhütte, Gappenfeldalpe, Landsberger Hütte, Obere Traualpe, Gasthof Vilsalpsee, Fischerstube

Tourbeschreibung

Unsere Tour startet am Parkplatz der Talstation der Kabinenbahn Neunerköpfle. Achtung, der Parkplatz ist kostenpflichtig, daher sollte man ausreichend Kleingeld griffbereit haben. Die Parkgebühren belaufen sich auf 3€ pro Tag.

Den Aufstieg aufs Neunerköpfle machen wir uns einfach und verkürzen diesen mit der Kabinenbahn. Diese bringt uns schnell hinauf.

An der Bergstation beginnt nun unsere Tour und wir folgen dem markierten Weg zum Gipfel des Neunerköpfle. Nach kurzer Zeit kommen wir am Startplatz der Paragleiter vorbei. Hier können wir bei gutem Wetter beobachten, wie im Minutentakt die Paragleiter starten. Wir lassen den Startplatz rechts liegen und folgen dem Weg weiter in Richtung Gipfel.

Nach 20 Minuten haben wir unseren ersten Gipfel erreicht und können einen tollen Ausblick über das Tannheimer Tal und die umliegenden Gipfel genießen. Wer möchte, kann sich hier in das größte Gipfelbuch der Welt eintragen. Dabei handelt es sich um eine riesige Tafel, auf der man sich verewigen kann. Leider war bei unserer Tour kein Platz mehr vorhanden, um sich eintragen zu können.

Wir lassen den Gipfel hinter uns und folgen nun dem Weg zur Landsberger Hütte. Dieser verläuft gut ausgebaut und gut begehbar entlang der Lochgehren- und Sulzspitze. Bei guter Witterung kann man die Ameisenstraße an Wanderern beobachten.

Gut 1,5 Stunden sind wir nun unterwegs und kommen zur Gappenfeldalpe. Diese ist im Sommer bewirtschaftet und man kann hier einkehren. Wir haben die Alpe jedoch rechts liegen gelassen und haben unsere Tour fortgesetzt.

Jetzt wird der Weg schmaler, etwas ausgesetzt und weniger begangen. Wir folgen ihm weiter in Richtung Schochenspitze. Vor dem Aufstieg zur Schochenspitze müssen wir in eine Scharte aufsteigen. Hier ist der Weg kurz mit einer Stahlkette versichert und ausgesetzt. Wer aber schon öfter in den Bergen unterwegs ist und einiger Maßen trittsicher ist, hat hier keine Probleme.

In der Scharte angekommen eröffnet sich der Blick auf die Landsberger Hütte, den Traualpsee und die Lache. Der Weg teilt sich hier in den direkten Weg zur Hütte und in den Weg zur Schochenspitze. Wir gehen nach rechts und nehmen den Gipfel der Schochenspitze noch mit. Auch hier sollte man trittsicher und schwindelfrei sein.

Am Gipfel der Schochenspitze hat man einen tollen Ausblick auf die umliegenden Gipfel (Lachenspitze, Steinkarspitze, Rote Spitze, etc.), die beiden vorher genannten Seen und den Vilsalpsee. Achtung der Gipfel bricht in Richtung Vilsalpsee sehr steil ab.

Nach kurzer Rast am Gipfel folgen wir dem Weg weiter und steigen hinab zur Lache. Auch hier gibt es nun wieder 2 Möglichkeiten um weiter zur Landsberger Hütte zu kommen. Wir gehen nach links und umrunden die Lache an der Flanke der Lachenspitze.

Nach 2 Stunden 45 Minuten kommen wir an der Landsberger Hütte an. Die Hütte der DAV Sektion Landsberg, markant am Felsabbruch zum Traualpsee liegend, wurde 1929 erbaut und 1966 erweitert. Sie bietet 30 Betten und 130 Plätze im Lager. Im Winter ist die Hütte geschlossen, bietet aber einen Winterraum mit 16 Plätzen. Von der Landsberger Hütte aus kann man nach einer Übernachtung weiter auf die umliegenden Gipfel aufsteigen.

Wir stärken uns hier mit einer deftigen Hüttenmahlzeit und füllen unsere Getränkevorräte auf, bevor wir unsere Tour fortsetzten. Nun folgen wir dem Weg weiter über die Terrasse der Hütte und wandern entlang der Lache und der Abbruchkante zum Traualpsee zurück in Richtung Schochenspitze.

Bevor wir an die oben genannte Weggabelung gelangen, führt unser Weg nach links und wir beginnen unseren Abstieg. Der Weg ist schmal und steinig und oftmals leicht feucht und dadurch rutschig. Einige Passagen sind mit Stahlketten und -seilen versichert.

Am Traualpsee angekommen verbreitert sich der Weg und wir wandern entlang des Sees. Hier weiden oft Schafe. Das Ende des Sees wird von einer großen Staumauer begrenzt, an deren östlichem Ende die obere Traualpe liegt. Wer nun schon weder durstig oder hungrig ist, kann nochmals einkehren.

Wir lassen die Hütte jedoch rechts liegen und folgen dem Weg weiter abwärts zum Vilsalpsee. Auch hier ist der Weg wieder steinig, leicht ausgesetzt und steil. Uns überraschte auf diesem Abschnitt ein Gewitter und wir legten die knapp 800 Hm in 30min zurück.

Am Ende des Weges erreichen wir die Talstationen der Materialseilbahnen der Landsberger Hütte und der Traualpe. An diesen vorbei führt der Weg direkt auf den Vilsalpsee zu. Diesen umrunden wir dann nach rechts und der Weg wird zum Fahrweg und gegen Ende dann zur asphaltierten Straße.

Zum Schluss erreichen wir das Gasthaus am Vilsalpsee und unsere Tour endet hier. Zurück zum Ausgangspunk bringt uns der Wanderbus. Dieser verkehrt im halbstündlichen Takt. Wer nicht so schnell zurück möchte, sondern etwas langsamer, der kann auch den Alpenexpress nehmen.

Die Route auf Komoot

Umgebungskarte

Bilder

Mein Name ist Max Vaihinger. Ich bin 1995 geboren und möchte euch hier mit auf meine Abenteuer nehmen.