Blautopf

Tourdaten

Länge:13 Kilometer
Gehzeit:ca. 4 Stunden
Höhenmeter:450Hm ↑↓
Anforderung:Wer die Aussicht direkt an der Abbruchkante vom Knoblauchfelsen genießen will, sollte Schwindelfrei sein.
Einkehr/Übernachtung:diverse Restaurants in Blaubeuren

Tourbeschreibung

Vom Parkplatz am Bahnhof in Gerhausen gehen wir zunächst auf asphaltierten Straßen entlang der Hauptstraße bis zur nächsten Weggabelung. Dort biegen wir rechts ein in die Grundstraße. Nach der Unterführung der Bahnlinie geht diese Straße in einen Waldweg über, welchem wir weiter folgen. Es geht steig bergauf.

Nach 1,5km gelangen wir an eine weitere Gabelung, an der wir uns scharf links halten in Richtung Ruine Rusenschloss und Knoblauchfelsen. Der Weg verläuft weitestgehend im Wald, bis er an der Ruine Rusenschloss auf einem freien, sonnigen Plateau endet. Wir erreichen die Ruine Rusenschloss nach ca. 1km. Von hier hat man einen tollen Weitblick auf Blaubeuren und die umliegenden Dörfer und Täler.

Wir wandern ein Stück zurück auf dem Weg, auf dem wir gekommen sind und halten uns an der nächsten Gabelung links in Richtung Knoblauchfelsen. Diesen erreichen wir dann nach ca. 500m. Beim Knoblauchfelsen handelt es sich um ein Naturschutzgebiet mit wilder Vegetation. Dennoch können wir mit etwas Vorsicht aufsteigen und das wunderschöne Panorama genießen. In mitten von wilden Blumen aller Art können wir die Ruine Rusenschloss nochmals in ihrer vollen Pracht erblicken.

Den Ausblick genießend steigen wir zurück auf unserer Weg und folgen diesem weiter in Richtung Blaubeuren. Der Weg ist mit einem gelben Kreis gekennzeichnet. Wir kommen auf unserem Weg am Gefallenendenkmal der Ortschaft Sonderbuch vorbei. Hier wird der Gefallenen der Ortschaft im ersten und zweiten Weltkrieg gedacht. Unser Weg führt uns weiter im Wald in Richtung der Ortschaft Sonderbuch.

In der Ortschaft überqueren wir die Hauptverkehrsstraße und folgen dem gelben Kreis zum Sonderlandeplatz Blaubeuren. Bei gutem Flugwetter kann man hier Segelflieger bei Start und Landung beobachten. Ein kleines Café ist angeschlossen und lädt zum verweilen ein.

Von hier aus folgen wir weiter dem gelben Kreis und kommen über eine Hochebene und eine Lichtung zu einer Grillstelle. Diese lassen wir links liegen und steigen den Weg nach Blaubeuren ab. Der Weg führt in Serpentinen hinunter zum Blautopf. Vorsicht! Einmal müssen wir die Hauptverkehrsstraße überqueren.

Durch den dichten Wald kann man nach kurzer Zeit immer wieder einen blauen Schimmer erkennen und plötzlich liegt er dann vor uns: der Blautopf.

Wir umrunden den Blautopf und genießen die Ausblick auf den See und die alte Hammerschmiede, bevor wir zu einer kleinen Rast in das Café direkt am Ufer einkehren.

Frisch gestärkt folgen wir dem Weg weiter in Richtung Marktplatz von Blaubeuren, bevor wir den Ort schon wieder verlassen und zwischen einigen Häusern ein paar Treppen aufsteigen und die Bundesstraße unterqueren. Hier beginnt wieder der Waldweg und wir steigen über weitere Treppen auf.

Der Weg führt wieder durch einen dichten Wald, der reichlich Schatten an heißen Tagen spendet, bevor er jedoch auf eine Lichtung und eine Hochebene mit Feldern mündet. Wir laufen entlang der Felder bis zum Wegweiser in Richtung Günzelburg.

An der Günzelburg angekommen, müssen wir ein kurzes Stück zurück auf dem Weg, den wir gekommen sind, bevor es an einer beschilderten Gabelung hinunter zu den Felsengärten geht. Wir folgen weiter dem gelben Kreis.

Auf unserem Weg hinunter erreichen wir nach kurzes Zeit die ersten bizarren Felsformationen. An guten Tagen kann man hier Kletterer beobachten. Ein paar Meter weiter erreichen wir dann die küssende Säue, eine Felsformation, deren oberes Ende aussieht, wie zwei Sauköpfe, die sich mit ihren Schnauzen berühren.

Der Weg führt weiter abwärts zurück nach Blaubeuren. Am Bahnhof vorbei wandern wir entlang der Hauptstraße und überqueren diese bevor sie die Gleise der Bahnlinie überquert. Hier geht es unscheinbar im Wald bergab und wir können rechter Hand ein großes Loch im Berg sehen, aus dem ein Seitenarm der Blau ins freie entspringt. Entlang des Seitenarms wandern wir weiter in Richtung der Blau.

Am Eisenbahnviadukt können wir nochmals eine letzte Rast machen, bevor es über die Brück zurück nach Gerhausen geht.

Die Route auf Komoot

Umgebungskarte

Bilder

Mein Name ist Max Vaihinger. Ich bin 1995 geboren und möchte euch hier mit auf meine Abenteuer nehmen.