Aggenstein

Tourdaten

Länge:ca. 5,5 Kilometer
Gehzeit:ca. 3 Stunden
Höhenmeter:280Hm ↑, 420Hm ↓
Anforderung:Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, alpine Erfahrung notwendig
Einkehr/Übernachtung:Berghaus Allgäu, Bad Kissinger Hütte

Tourbeschreibung

Gepackt von der Wanderlust beschloss ich am ersten Tag einen Sprung zurück in meine Kindheit zu machen. Bereits als kleines Kind war ich auf diesem Berg, damals gewitterte es beim Verlassen der Hütte, deshalb war ich froh, dass es dieses Mal strahlenden Sonnenschein gab.

Früh morgens begann dann also meine Tour. Da ich schon Ewigkeiten nicht mehr in den Bergen unterwegs war und ich erst wieder zu meiner alten Kondition zurückfinden musste, beschloss ich mit der Breitenbergbahn den ersten Anstieg zu überwinden.

Von der Bergstation des Sesselliftes konnte ich bereits mein erstes Etappenziel sehen: Den Gipfel des Aggenstein.

Das Wetter hatte sich leider schon in wolkig geändert und es sah nach Regen aus. Ich hoffte, es würde halten!

Nach einer guten Stunde und 300 Höhenmeter Aufstieg erreichte ich den Gipfel des Aggenstein. Bei wieder besserem Wetter hatte ich Gelegenheit die Schönheit der Natur zu genießen und einen weiten Blick in Richtung Allgäu und Österreich erhaschen. Da es kurzzeitig komplett aufriss, konnte man bis zur Zugspitze sehen. An diesem Tag wurden die Teile des Baukrans für die neue Seilbahnstation mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen. Den Hubschrauber konnte man zwar hören, doch die Arbeiten waren zu weit entfernt, um etwas genaueres beobachten zu können.

Weiter ging es mit einem kurzen Abstieg in Richtung Bad Kissinger Hütte. Diese kam bereits nach wenigen Minuten in Sichtweite. Wie im 2. Bild zu sehen, wurde das Wetter wieder schlechter und es Stieg dichter Nebel aus dem Tal in Richtung Hütte auf.

Ich erreichte die Bad Kissinger Hütte im dichten Nebel und legte eine kleine Rast ein um mich etwas auszuruhen und meine Reserven wieder aufzufüllen. Aus dem Tal stieg weiterhin dicker Nebel auf.

Nach einer Stunde ausgedehnter Rast und einer leckeren Stärkung begann ich mit dem Abstieg in Richtung Breitenbergbahn – meinem Ausgangspunkt. Im dichten Nebel setzte sich mein Weg zunächst durch offenes Gelände und später durch einen Nadelwald fort.

Nach einer weiteren Stunde konnte ich bereits die Bergstation der Breitenbergbahn erblicken, doch der Weg dorthin zog sich nochmals eine halbe Stunde hin. Dort angekommen entschloss ich mich aufgrund der zunehmend schlechten Witterung mit der Seilbahn ins Tal zu fahren.

Die Route auf Komoot

Umgebungskarte

Bilder

Mein Name ist Max Vaihinger. Ich bin 1995 geboren und möchte euch hier mit auf meine Abenteuer nehmen.